Fazit – Mitmachnetz und digitale Demokratie

Am 18./19.11. 2011 durfte ich bei der Veranstaltung “Mitmachnetz und digitale Demokratie” (organisiert von der Heinrich-Böll-Stiftung und den Evangelische Akademien Sachsen-Anhalts und Thüringens) an der FSU Jena teilnehmen.

Da ich leider kein Feedback geben konnte (Zug!), hier nun mein ganz persönlicher Eindruck:

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Twitternde Hochschulen – Quo vadis Wissenschafts-kommunikation?

Ich habe die Crowd gefragt, welche deustchen Hochschulen denn so twittern. Und sie hat sehr beeindruckend geantwortet. (Hier geht ein Dank für den Input an @hoffmann und @mw238, denen man unbedingt folgen sollte.)
Die Idee kam ursprünglich aus meinem Hunger nach kleinen “Wissenschaftshäppchen” für zwischendurch. Denn gutes, kreatives, kurzweiliges und interessantes Twittern will gelernt sein. Twitter bietet wohl die einmalige Möglichkeit, die kurze Aufmerksamkeitspanne des Durschnittsindividuums mit Wissen zu befüllen.

Die mediale Konstruktion des “Wutbürgers” durch DER SPIEGEL

Wutbürger. Dieses Wort umschreibt wohl am besten die Proteste der Stuttgart-21 Gegner. Oder etwa nicht? Schließlich ist es doch auch Wort des Jahres 2010 geworden! Und eine Plattform gibt es auch schon dazu!

Das Wort “Wutbürger” hat seine Geburt durch einen SPIEGEL-Artikel von Dirk Kurbjuweit über eben jene Proteste erhalten. Darin beschreibt er den durch Integrationsdebatten und S21-Proteste wütisierten Bürger: „Er [der Wutbürger] ist konservativ, wohlhabend und nicht mehr jung. Früher war er staatstragend.“ „Die Proteste gegen Stuttgart 21 werden von Bürgerlichen getragen, darunter CDU-Wähler und Rentner.“ „Die Wutbürger sind zum großen Teil ältere Menschen…“ (vgl. Kurbjuweit, 2010, S. 26-27)

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Gegenöffentlichkeit?

DIE LINKE hat auf ihrem Programmparteitag im Oktober über ihr neues Programm beraten und beschlossen. U.a. wurde dafür von der BAG Netzpolitik ein Antrag zum Thema „Gleichheit und Freiheit im Netz“ eingereicht. Dazu ein wichtiges Zitat:

Das Internet kann als Plattform zur freien Selbstorganisation, zur Umgehung von Konzernzwängen und Meinungsmacht genutzt werden. Es ermöglicht allen, selbst kreativ zu werden und Gegenöffentlichkeiten zu schaffen. Wir unterstützen Nutzerinnen und Nutzer, denen es um die Freiheit geht, sich zu informieren und zu äußern.

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Liebes Fernsehen

Liebes Fernsehen,

wir hatten eine wahrlich schöne Zeit zusammen. Damals. Noch in den 1990ern. Als VIVA 2 prägend für meinen Musikgeschmack war und man MTV noch nicht von der Bettkante schubsen wollte. Ja, was haben wir uns zusammen gefreut, als die bunte Welt des Privatfernsehens zu uns kam! Wir sahen gemeinsam amerikanische Sitcoms und Cartoons. Waren bei jedem Blockbuster live am Schirm dabei! Auch den schlecht produzierten, aber meist lustigen Talk- und Gerichtsshows waren wir nicht abgeneigt. Bei dir und deinem großen Angebot habe ich mir alle wichtigen Informationen abholen können, um mein Leben lebenswert zu machen und mich im Alltag zurecht zu finden. Ja, liebes Fernsehen, wir haben eine Menge durchlebt. Du hast mir die Struktur für mein Leben gegeben. Nach deinen süßlichen Sendungen habe ich meinen Tagesablauf ausgerichtet.

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Freies Internet? Zur Mediensituation in der Türkei

Der obligatorische cat content. (Istanbul)

Anfang Juli war ich zwecks einer größeren Konferenz in der Türkei, genauer in Istanbul. Und war überrascht. Natürlich gilt Istanbul als eine Metropole. Dennoch war ich fasziniert von dem freien sicheren Zugang zum Internet, den ich von fast jedem Platz dort hatte. Ich meine, wann hat man schon mal das Glück, in einem Hotel Deutschlands kostenfreien Internetzugang zu bekommen?

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Kleine Spielerei – Wie ein Ereignis mediale Aufmerksamkeit bekommt

Versuch einer chronologischen Reihenfolge gegen 17 Uhr….

Tipps für Engagement
MUT Gegen Rechte Gewalt – ‎08.08.2011‎

Statement auf der Homepage und Presseerklärung
am 08.08. oder 09.08.2011

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‎Vor 7 Stunden‎

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